Zirkonia

Der Gegenspieler zum Diamanten


 

Ein Diamant ist natürlich das Non-plus-Ultra der Edelsteine. Leider kann sich diese Krone der Edelstein nicht jeder leisten, möchte aber dennoch auf die Optik und Ausstrahlung eines solchen Steines ungern verzichten. So machte man sich auf die Suche nach einer Alternative und wurde nach langem fündig. Russischen Wissenschaftlern aus dem  Lebedew Institut für Physik gelang es in den 70er Jahren, einen synthetischen Ersatz für den Diamanten herzustellen – den Zirkonia.  Laien können den Zirkonia kaum von seinem natürlichen Vorbild unterscheiden.

Mit einer Härte nach Mohs von 8,5 ist der Zirkonia zwar härter als die meisten Edelsteine, kann allerdings nicht mit Saphir, Rubin und natürlich dem Diamanten mithalten. Der Zirkonia kann nicht gespalten und muss somit auf die gewünschte Größe und Form zurecht geschliffen werden. Wird er als Brillant geschliffen, übertrifft der Zirkonia mit seinem „Feuer“ sogar einen Diamanten. Allerdings verrät genau dies dem geübten Auge recht zuverlässig, dass es sich um einen synthetischen Zirkonia und nicht um einen wertvollen Diamanten handelt. Für den Laien ist dies allerdings nicht ersichtlich und so erfreut sich der Zirkonia größter Beliebtheit, als erschwinglicher „Edelstein“ für den schmalen Geldbeutel.

Allerdings ist er als Besatz für Ringe nicht so gut geeignet, da er den mechanischen Belastungen nicht gut standhalten kann und Gebrauchsspuren schnell sichtbar werden. So verschwindet das künstliche „Feuer“ sehr schnell und der Stein wird glanzlos, matt und unansehnlich.