Weißgoldring

Weißgoldring

Unser kleiner Ratgeber

Weißgoldringe sind zur Zeit der Renner, wenn es um Eheringe bzw. Verlobungsringe geht. Da die meisten Menschen nicht ständig einen Ring kaufen, wissen nur die wenigsten, wie Sie die Qualität eines solchen Ringes zu beurteilen haben.

Nach welchen Kriterien wird ein Weißgoldring beurteilt?

In der Natur kommt Weißgold so nicht vor, da es sich hierbei um eine Legierung handelt. Weißgold ist sozusagen eine Mischung aus dem Edelmetall Gold kombiniert mit anderen Metallen, wie Palladium bzw. in der Vergangenheit sogar Nickel. Zusätzlich wird der Weißgoldring mit einer Rhodium-Schutzschicht versehen, um dem Ring einen silber- bzw. platinartigen Glanz zu verleihen.

Weißgoldringe und deren Qualität

Möchte man einen Weißgoldring kaufen, spielt vor allem dessen Qualität eine wichtige Rolle. Auch wenn der Weißgoldring mit Rhodium überzogen wurde, sollte man sich nicht unbedingt für ein günstiges Angebot entscheiden. Beim Tragen des Weißgoldringes wird nämlich diese Schicht mit der Zeit langsam abgetragen. Daher verliert der Ring nicht nur seinen Glanz, auch dessen Farbe kann sich bis zu einem grauen Farbton verändern. Ist der Weißgold Ring eher minderwertiger Qualität, wird er nach dem die Rhodium-Schicht abgerieben wurde eher gelblich, weil günstige Weißgoldringe einen eher geringen Anteil an Palladium aufweisen. An sich können Ringe aus Weißgold gut aufgearbeitet werden, wodurch Sie ihren alten Glanz zurück erhalten. Sie haben eine Vorliebe für Weißgoldringe, möchten aber nicht mit den Nachteilen dieser Goldlegierung leben, dann sind Platinringe eine gute Alternative. Allerdings ist ein Ring aus Platin etwas teurer.

Weißgold oder Gelbgold – aus welchem Material soll der Ring sein?

 

Weißgold

Gelbgold

Anlaufen

Gut

Gut

Werterhalt

Gut

Gut

Farbtreue

Befriedigend

Sehr gut

Kratzerresistenz

Befriedigend

Befriedigend

Alltagstauglich

Gut

Gut

Angebotsvielfalt

Sehr gut

Sehr gut

Möglichkeiten die Größe zu ändern

Sehr gut

Sehr gut

Preis

Befriedigend

Befriedigend


Genau genommen gibt es nur einen Unterschied zwischen Weißgoldringe und Ringe aus Gelbgold, und zwar die Farbtreue. Doch wodurch ergibt sich der gravierende Unterschied bezüglich der Farbtreue? Gold hat von Natur aus einen gelben Farbton, während beim Weißgold durch die Untermischung anderer Edelmetalle der natürliche Farbton des Goldes verloren geht. Es kommt zu einem gräulich wirkenden Weißton. Damit die Ringe dennoch glänzen, werden diese mit einer Rhodium-Schicht versehen. Über die Jahre wird diese Schicht abgerieben und der Ring erhält die natürliche Farbgebung von Weißgold. Eine abgeriebene Rhodium-Schicht ist kein Problem, da diese meist sehr günstig aufgefrischt werden kann. Danach sehen die Ringe wieder wie neu aus.

Ansonsten unterscheiden sich Ringe aus Weißgold und Gelbgoldringe bezüglich ihrer Charakteristika kaum voneinander. Bezüglich der Festigkeit sind Weißgoldringe etwas stabiler, während Ringe aus Gelbgold günstiger in der Anschaffung sind. Bezüglich der Alltagstauglichkeit konnten Weißgoldringe und Ringe aus Gelbgold gleichermaßen punkten, was vor allem bei Trauringen wichtig ist. Diese Art Ring wird ja üblicherweise über Jahre tagtäglich getragen. Natürlich ist der Werterhalt bei Ringen aus beiden Edelmetallen gleichermaßen gut. Auch bezüglich der Designauswahl lassen weder Weißgoldeheringe noch Gelbgoldeheringe irgendwelche Wünsche offen.

Weißgoldringe – wie entstand die Edelmetallmischung?

Die Edelstahlmischung Weißgold entstand auf der Suche nach einer Alternative zu Platin und der Suche nach einer Möglichkeit hellere Ringe zu gestalten. Die Grundidee war, günstigere helle Ringe zu erhalten, um dadurch eine breite Kundenschicht anzusprechen. Nach mehreren Experimenten den typischen Goldfarbton zu verändern, kam die Idee auf Gold einen helleren Farbton zu verleihen in dem das Edelmetall mit Palladium zu mischen. Nach dem ersten Versuch entstand so etwas wie Graugold, welches von der Edelmetallqualität der heutigen Weißgold-Trauringe noch weit entfernt war. Erst nach dem die Ringe mit einer Rhodium-Schicht versehen wurden, bekamen sie den bekannten hellen Glanz. Heute ist Weißgold eine Alternative für Menschen mit blassem Hauttyp, da dieses Edelmetall wesentlich besser mit der Hautfarbe harmonisiert. Zudem hat die Erfindung „Weißgold“ dabei geholfen, dass den Schmuckdesignern größere Designmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Gelbgold kombiniert mit Weißgold ist eine Kombination, die für fabelhafte Schmuckstücke sorgt.

Weißgoldring mit Diamant – der Edelstein kommt perfekt zur Geltung

Weißgoldringe kombiniert mit einem Diamanten sind etwas Besonderes, denn auf keinem anderen Edelmetall kommt der Edelstein so zur Geltung, wie auf Weißgold. Das mag vielleicht bedingt dadurch sein, dass diese Edelmetalllegierung bereits einen hellen Farbton hat. Dadurch kommt das Funkeln des Diamanten wesentlich besser zur Geltung. Auch bei Zirkonia oder weißen Edelstein-Imitaten kommt diese Wirkung zum Tragen.