Smaragschmuck


 
Das Grün des Smaragds gilt als die Farbe des Lebens, der Natur, der Harmonie, der Lebensfreude..

Bei den Römern war Grün die Farbe der Venus, die Göttin der Liebe und Schönheit. Grün ist die Farbe der Heilung und der Gesundheit. Dem Erzengel Raphael, der für die Gesundheit steht, wird ebenfalls die Farbe Grün zugeteilt.Der Smaragd ist der Geburtsstein des Monats Mai.

Der Edelstein Smaragd gehört zur Gruppe der Beryll Steinen. Beryll ist ursprünglich ein farbloses Mineralgestein. Die entsprechende Farbe entsteht, wenn farbgebende Elemente hinzukommen, wie z.B. Chrom, oder Vanadium welche im Fall des Smaragds die Farbgebung übernehmen.
Das satte Grün das hier entsteht macht den Smaragd zu einem wahrhaft edlen und einzigartigen Stein.
Leider wird die Farbgebung jedoch teilweise durch starke Einschlüsse beeinträchtigt, welche die Gleichmäßigkeit stören. Kleinere Einschlüsse hingegen mindern den Wert des Edelsteines nicht.

Es kann sogar vorkommen, dass ein Smaragd mit einem satten, lebendigen Grün mit Einschlüssen einen höheren Wert hat, als ein lupenreiner oder fast lupenreiner Stein mit einer blassen Farbgebung.

Die Herkunft des Smaragds

Der satt grün schimmernde Edelstein ist wohl einer der am längsten geförderten Edelsteine überhaupt. Zum ersten Mal namentlich erwähnt, wurde der Smaragd in Schriften aus dem Jahre 2300 v. Chr. In Ägypten. Ob es sich hierbei jedoch tatsächlich um den Edelstein handelte, den wir heute unter diesem Namen kennen, lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen. Zu der damaligen Zeit wurden so ziemlich alle grünen Edelsteine unter dem ägyptischen Namen Mafek zusammengefasst, ähnlich wie unter dem griechischen Namen Smaragdos. Nachweislich abgebaut wurde er seit etwa 1300 v. Chr. In Ägypten. In Europa wurde der Smaragd auch bereits kurze Zeit später eingeführt.

Im Laufe der Zeit wurden noch viele weitere Abbaugebiete rund um den Globus erschlossen. Die größten Vorkommen finden sich heute in Brasilien und Kolumbien, sowie Im Uralgebirge in Russland. Es gibt noch weiter Vorkommen, die aber kleiner sind. In Südafrika, Rhodesien, Sambia Tansania, Pakistan, Indien, USA und in Australien findet man den Smaragd. Selbst in Europa gibt es kleinere Vorkommen so z.B. in Österreich im Habachtal, in Norwegen und in Italien.

Die schönsten und wertvollsten Smaragde kommen wohl aus den kolumbischen Minen. Dort gibt es zwar ca. 150 Fundstellen, jedoch stammen die meisten der kolumbianischen Smaragde aus den Minen in Chivor und Muzo. Diese sind auch qualitativ am besten. Hauptgrund hierfür sind die wenigen, meist obendrein noch farblosen Einschlüsse. Das ist geologisch begründet, denn hier finden sich die Smaragde in Kalkschiefer Formationen.

Die Magie des Smaragd

In alten indischen Schriften kann man über die kostbaren grünen Edelsteine und deren angebliche Heilkraft viel nachlesen. So verwundert es auch nicht, dass Smaragde in keiner der Schatztruhen der Maharadschas gefehlt haben.


Dieser Edelstein wurde sogar von Hildegard von Bingen in einer ihrer Schriften erwähnt. So heißt es dort, der Smaragd entstünde in der Frühe des Tags, wenn der Erde Grün noch am frischsten, die Luft zwar noch kalt, aber die Sonne schon warm ist. Die grüne Farbe würde dann von den Kräutern so gierig aufgesaugt wie die Lämmchen die Muttermilch einsaugen, schrieb sie.

Der Smaragd wird oft in den Mythen und Legenden der Geschichte erwähnt. So soll der Ring, welcher Polykrates den Göttern opferte, weil er unermessliches Glück zu erhalten fürchtete, einen Smaragd besessen haben.

Dem römischen Kaiser Nero wird nachgesagt, dass er zur Kräftigung seiner Sehkraft ein Monokel aus Smaragden getragen habe. In der Antike nutzte man diesen Edelstein offensichtlich tatsächlich um Augenleiden zu lindern.Es existiert sogar eine Legende, welche besagt, dass der Heilige Gral aus diesem Edelstein gefertigt sei.Dem Smaragd wurden und werden auch heute noch viele Heilkräfte nachgesagt und es Heilkundler, die den Smaragd bei verschiedenen Krankheitsbildern einsetzen.

So fand der Smaragd seinen Einsatz um allerlei Krankheiten zu lindern oder zu heilen. Mal wurde er als Gegenmittel für Gifte eingesetzt, mal bei der Geburtshilfe, wo er die Geburt beschleunigen sollte, indem er der Gebärenden auf den Oberschenkel gelegt wurde. Sollte die Geburt verzögert werden, legte man ihr den Stein in den Schoß. Bis heute tragen Mediziner in Nordafrika und Arabien einen Smaragd bei sich.


Aber auch hierzulande hält sich der Glaube an eine Heilwirkung des Smaragds. Angeblich soll man durch ihn eine Besserung der Sehkraft erreichen können und er soll Leber und Herz stärken. Auch Entzündungen der oberen Atemwege und der Nasennebenhöhlen soll er positiv beeinflussen können. Man sagt ihm nach, er lindere Rheuma und entgifte den Körper. Allgemein stärkt der Smaragd das Immunsystem und beschleunige die Überwindung von Infektionen.

Aber auch auf die Psyche soll sich der sattgrüne Edelstein positiv auswirken.

Berichtet wird eine massive Auswirkung auf Ausgeglichenheit, Erholungsfähigkeit und Regeneration sowie Offenheit und der Überwindung von Trauer. Der Smaragd soll die Lebensintensität, Lebenslust und den Genuss der Lebensfreuden anregen.


Auch spirituell werden dem Smaragd fördernde Eigenschaften nachgesagt. Er fördere das geistige Wachstum, die Aufgeschlossenheit, die Hellsichtigkeit, den Sinn für alles Schöne und für Gerechtigkeit und Harmonie. Außerdem fördere er beim Verwender den Hang zur Aufrichtigkeit, zur allgemeinen Lebensfreude und mache ihn zielstrebig.

Er fördere Liebe, Harmonie, Freundschaft, Gerechtigkeit und die Einigkeit in der Partnerschaft.


Die Mimose unter den Edelsteinen

So wunderschön und edel der Smaragd auch ist, so empfindlich – ja fast schon Diven-Haft ist er auch.

Zwar ist der Smaragd durch seine Härte größtenteils vor Kratzern geschützt, allerdings liegt die Problematik eher in der porösen Struktur mit vielen Rissen, die sowohl den Schliff, das einfassen als auch eine spätere Reinigung und Pflege problematisch machen.

Gerade beim Schliff des porösen Edelsteins mit den vielen Einschlüssen, kann einiges schiefgehen. Deshalb ist das Schleifen eines Smaragds immer auch eine besondere Herausforderung. Zudem kommt noch der hohe Wert des Rohedelsteins. Ein falscher Schliff und ein großer Wert geht verloren. Um dem etwas entgegenzuwirken hat man einen spezielle Schlifftechnik erfunden – den Smaragdschliff. Beim Smaragdschliff werden die Edelsteine in einer quadratischen oder rechteckigen Form mit abgeschrägten Ecken geschliffen. Dies nimmt Druckpunkte von den Ecken und entlastet diese bei mechanischen Belastungen. Zugleich kommen die Attribute des edlen Steines optimal zur Geltung.


Trotzdem reagieren Smaragde sehr empfindlich auf nicht sachgemäße Behandlung.
Sie dürfen nicht mit Ultraschall gereinigt werden, sind empfindlich gegenüber Wärme und sollten auch nicht einem längeren Wasserbad ausgesetzt werden, schon gar nicht, wenn noch chemische Zusätze in dem Wasser vorhanden sind, wie z.B. beim Geschirrspülen.

Die feinen Poren machen den Edelstein extrem anfällig für chemische Einflüsse. Zwar könnte man die Oberfläche versiegeln, würde so aber den Stein seines natürlichen Farbspiels berauben und er könnte dann seinen natürlichen Glanz verlieren. Also belässt man ihn in seiner natürlichen Schönheit und beachtet die speziellen Eigenheiten dieses wundervollen Steines.

Der Kauf eines Smaragds

Einen solchen Edelstein kauft man in der Regel nicht aus dem Katalog. Man will ihn zuerst in Natura sehen und fühlen. Kein Stein gleicht dem Anderen und so findet jeder Träger „seinen“ Stein am besten persönlich. Kommen Sie zu uns in unser Geschäft in Berlin und suchen Sie sich „ihren“ Smaragd aus. Wir beraten Sie kompetent und fachmännisch und geben Ihnen schließlich Tipps zur Reinigung und Pflege Ihres Schmuckstückes mit. Ganz egal, wofür sie sich entscheiden. Ob es ein Smaragdring, ein Smaragdarmband oder ein Smaragdanhänger sein soll, bei uns finden Sie eine große Auswahl an Smaragdschmuck. Besuchen Sie uns in Berlin und wählen Sie ihren Favoriten.