Seiko Uhren Die verschiedenen Techniken

Seiko Uhren  Die verschiedenen Techniken
1977 wollen ein junger Ingenieur bei Seiko seinen Traum einer unendlichen Uhr endlich Wirklichkeit werden lassen. In seiner Vorstellung sollte die neue Uhr von einer Aufzugsfeder angetrieben werden und maximal über eine Gangabweichung von einer Sekunde am Tag aufweisen. Eine Genauigkeit, die man damals nur bei elektronischen Uhren finden konnte. Über 28 Jahre existierte die Uhr nur in der Fantasie des Ingenieurs, doch mit stetiger Beharrlichkeit und über sechshundert Prototypen gelang ist Yoshikazu Akahne mithilfe seines Teams seinen Traum endlich Wirklichkeit werden zu lassen. 2005 kam die Seiko Spring Drive endlich auf dem Markt.

Welche Eigenschaften hat die Spring Drive

Die beeindruckende Lebensdauer, die Zuverlässigkeit und die Präzision der Springdrive konnte erst durch den technologischen Fortschritt im Uhrenbau ermöglicht werden.

  1. Schnellaufzug:

1959 war Seiko mit der Entwicklung eines neuen Bauteils beschäftigt, um den Aufzugsmechanismus der mechanischen Seiko Uhren zu perfektionieren. Der Magic Lever, auf Deutsch, der magische Hebel wurde geboren. Der Magic Lever wurde so konstruiert, dass die Bewegung der Schwungmasse ausgenutzt wird, egal, in welcher Drehrichtung die Uhr aufgezogen wird. Eben aufgrund dieser einzigartigen Technik konnte die Effizienz des automatischen Uhrenaufzugs deutlich gesteigert werden. Der Magic Level wird direkt am Schwungmassen-Schaft befestigt.


  1. Gleitzeiger:

Das Uhrenwerk dieser Seiko beinhaltet keinerlei Hindernisse wodurch der Zeiger seine Drehbewegungen ohne Ticken durchführen kann. Eben diese Gleitzeiger machen die Seiko Spring Drive so einzigartig, da die Zeit in einem beständigen und natürlichen Fluss dargestellt wird. Ohne, dass man sich dabei von einem lästigen Ticken stören lassen muss.


  1. Lange Gangreserve:

Durch die neue Generation Aufzugsfedern bekommt die Uhr gleichmäßiger und deutlich länger Energie als Konkurrenzprodukte. Die Aufzugsfeder ist aus einer speziellen Legierung entwickelt, die direkt von Seiko entwickelt wurde. Eben diese Legion ist korrosions- und hitzebeständiger als die Vorgängerversion. Hinzukommt, dass diese Legierung eine Hochelastizität aufweist. Die Gangreserve der Spring Drive geht bis zu 72 Stunden. Auch dann, wenn die Uhr in Betrieb ist.


  1. Tri-Synchro-Regulationssystem:

Das Tri-Synchro-Regulationssystem im Inneren des Chronographen wurde speziell für die Spring Drive entworfen. Das Regulationssystem übernimmt die Kontrolle über die mechanische Energie, die durch die Antriebsfeder entsteht. Zudem sorgt das Tri-Synchro-Regulationssystem dafür, das ein winziger Teil der Energie in Elektrizität umgewandelt wird, damit der Quarzkristall genügend Energie bekommt. Zudem kommt es durch das Tri-Synchro-Regulationssystem zu einem elektromagnetischen Kraftimpuls wodurch es zu einer Regulation der Gleitradgeschwindigkeit kommt.