Schmuck

Ist ein Teil des Lebens


 

Schmuck gibt es schon fast so lange, wie es die Menschheit gibt. In jeder Kultur, in jedem Land und   jeder Gesellschaft hat und hatte der Schmuck einen bestimmten Stellenwert. bzw. jedem Land eine besondere Bedeutung.  

Schmuck im Wandel der Zeit

Die unterschiedlichsten Materialien dienten dabei schon den frühen Menschen als Schmuck. Egal ob der Schmuck religiösen Zwecken diente oder einfach nur als Zierde getragen wurde um besondere Reize zu betonen, mit der Zeit stiegen sowohl die Kreativität als auch die Ansprüche an Schmuck. Bereits in der Steinzeit begann dieses Körperbewusstsein und die Menschen begannen sich zu verzieren. So wurden z.B. Ketten aus Zähnen von Beutetieren oder aus Muscheln angefertigt. Später entdeckte man dann Edelsteine und schließlich die Edelmetalle als Schmuckbestandteile.

Die Ägypter brachten schließlich erstmals die Schmuckherstellung zu ungeahnten Höhen. Sie perfektionierten sowohl den Abbau bestimmter Edelmetall, Edelstein etc. als auch deren Verarbeitung. Sie begannen die Komponenten zu verbinden und es entstanden erstmals hochwertige Schmuckstücke, die uns noch heute faszinieren. Immer wieder finden sich einzigartige und atemberaubende Stücke, die als Grabbeigaben für die Pharaonen hinterlegt wurden, um den Gottheiten in ihrem nächsten Leben denselben Reichtum und Prunk zu gewährleisten, den sie gewohnt waren.

Im Zeitalter des Barock wurde der Schmuck dann übertrieben pompös  gefertigt und reichhaltig und verschwenderisch  mit Diamanten und anderen Edelsteinen reich besetzt.
Eines hatten all diese Epochen gemeinsam. Der Schmuck war dem Höheren Stand vorbehalten und ein äußerlich sichtbares Zeichen für Wohlstand und Macht.
Allmählich  blieb der Schmuck nicht mehr länger den Bessergestellten vorbehalten sondern wurde aufgrund neuer Fertigungstechniken  auch für den Mittelstand erschwinglich. Das Interesse galt  besonders den  Edelsteinen und Goldschmuck.

Im Wandel der Zeit bürgerten sich in der Schmuckproduktion auch, künstlerisch fundiert, neue Materialien und Formen ein. Schmuck war nun nicht mehr nur teuer und edel, sondern konnte Lebenseinstellungen, Stimmungen und religiöse Ansichten ebenso ausdrücken, wie den gesellschaftlichen Stand, oder als Symbol für etwas getragen werden.  
Das wohl bekannteste Symbol für eine religiöse Ansicht ist dabei wohl das Kreuz.
Schmuck zu tragen ist heute zu etwas ganz Normalem geworden. Obwohl es viele Luxusschmuckwaren zu kaufen gibt, ist Schmuck für  jeden erschwinglich.

Um den Schmuck herum haben sich viele Traditionen gebildet. Von den Grabbeigaben der alten Ägypter in der Vergangenheit bis zum Verlobungsring, Partnerringe oder Ehering heute Obwohl eine Verlobung auch ohne Ring Gültigkeit besitzt, gehört die romantische Zeremonie mit Heiratsantrag und Ring einfach dazu. Bei der Hochzeitszeremonie selbst ist das Austauschen der Ringe am Traualtar ein absolutes Muss. Eine weitere alte Tradition im Zusammenhang mit der Hochzeit ist die der sogenannten Morgengabe. Der Bräutigam überreicht der Braut am Morgen nach der Hochzeit ein Schmuckgeschenk als Zeichen seiner Wertschätzung.

Neben allem Echtschmuck findet jedoch auch mehr und mehr  Modeschmuck großen Anklang. Es handelt sich hierbei um keinen echten Silber- oder Goldschmuck sondern um eine preiswerte Alternative, die sehr stark modischen Aspekten unterliegt. Schmuck ist längst keine Frage des Standes, oder Einkommens mehr. Getragen wird, was gefällt, der Schmuckklassiker aus edelsten Materialien genau so, wie der neueste Trend beim Modeschmuck.