Saphirschmuck


 
Der Saphir – ein Edelstein, der eine Variation des Minerals Korund- das kristalline Aluminiumoxid ist. Zu dieser Familie gehört übrigens auch der Rubin.

Der Name Saphir leitet sich vom lateinischen Sapphirus ab. Sapphirus seinerseits ist eine Abwandlung des griechischen Sappheiros, was „blau“ heißt. Ganz sicher ist man sich allerdings nicht, wo das Wort seinen Ursprung wirklich hat, denn es könnte auch aus dem hebräischen stammen wo Sappir für „edler Stein“ steht. Eine weitere Variante ist die Herkunft des Namens aus dem sanskritischen. Dort wird zur Beschreibung eines dunklen Edelsteins das Wort Sanipriya verwendet, was so viel bedeutet, wie Heiligtum des Saturns. Das erscheint umso plausibler, wenn man bedenkt, dass in der indischen Astrologie der Saphir tatsächlich dem Stern Saturn zugeordnet ist.

Das Farbspektrum des Saphirs bewegt sich von zartem Pink bis hin zum tiefblauen Farbton. Die jeweilige Farbgebung ergibt sich aus dem jeweiligen Anteil der Spurenelemente Chrom, Titan und Eisen.

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Der blaue Saphir und seine Herkunft

Der älteste Fundort von blauen Saphiren ist wohl in Sri Lanka. Bereits 480 vor Christus wurden von Römern und Griechen Saphire aus dem indischen Rathnapura- der Stadt der Edelsteine – für die Werbung um die Gunst der Königin von Saba benutzt.

Aber nicht nur in Indien werden Blaue Saphire abgebaut. Auch in Birma, Kambodscha, Kenia, China, Madagaskar, Laos, Nigeria und Tansania, Thailand und sogar in den USA , Vietnam und in Australien.

Ein großer Teil der geförderten Saphire kommt aus Australien. Jedoch sind die dort geförderten Saphire nicht jedermanns Sache. Manchem sind die australischen Saphire zu tintenfarben oder zu grün.

In den Neunzigern entdeckte man neue Vorkommnisse in Madagaskar, welche von hoher Qualität sind. Die beste jemals gefundene Qualität stammte jedoch aus dem Jahre 1881 und wurde in Kaschmire in Indien entdeckt. Leider versiegte diese Quelle schnell wieder und war bereits 1930 erschöpft. Heute findet man solche Steine nur noch verarbeitet in edlen antiken Schmuckstücken. Zu erkennen sind diese Kaschmir Saphire an einem seidigen sanften Blauton, der bei der Betrachtung von oben minimal dunklere Bereiche zeigt. In Fachkreisen nennt man das Extinktion.

Die Mystik des blauen Saphir

Der blaue Saphir kommt in vielen Erzählungen und Geschichten der Mythologie und der Religion vor. So glaubten beispielsweise die Perser, dass das Blau des Himmels eine Reflektion eines Saphirs sei. Selbst in der Bibel finden sich diverse Stellen in denen dieser Edelstein erwähnt wird. So z.B. ist im Buch Mose vom Thron Gottes die Rede, welcher mit einem blauen Saphir besetzt ist, der himmlische Klarheit besitzt, an anderer Stelle ist der Saphir einer der feurigen Steine, im Brustschild Aarons und wird auch als einer der 12 Steine in der Grundmauer von Jerusalem betitelt. In den mythologischen Erzählungen der Griechen gilt der blaue Saphir als Geburtsstein des Septembers und wurde erstmals von Prometheus getragen, als dieser das Feuer stahl und auch einen blauen Saphir. Man glaubte, dieser Edelstein bringe seinem Eigentümer Freude und Frieden.Der gelbe Saphir

Der gelbe Saphir kommt seltener vor als der blaue. Auch ist er weniger beliebt. In der Regel ist die Gelbfärbung nicht sehr intensiv. Dem kann man mit einer so genannten Wärmebehandlung entgegenwirken.  Bei der Wärmebehandlung wird der Edelstein vorzugsweise in einem Kohlefeuer auf über 1600 °C erhitzt. Dabei setzen verschiedene chemische Prozesse ein, wodurch die Farbintensität des Steines erhöht wird. Auch wird er durch diese Prozedur klarer, dunkler oder heller. Er kann durch diese Behandlung sogar die Farbe wechseln. Das Ergebnis der Hitzebehandlung ist permanent und irreversibel.

Gelbe Saphire werden hauptsächlich in Thailand, Sri Lanka, Tansania, Australien und Madagaskar abgebaut. Die Gelbfärbung entsteht durch eingeschlossenes Eisen in dem Edelstein.

Weitere Saphir Varianten

Meist meint man, wenn man vom Saphir spricht den blauen Saphir. Doch es gibt noch eine Reihe von Varianten, die weniger bekannt und auch weniger beliebt sind.

Die unterschiedlichen Farbtöne kommen durch die verschiedenen Anteile von Spurenelementen wie Chrom, Eisen, oder Titan zustande. Neben den meist verbreiteten Farben, wie Blau, Grün, Gelb, Orange, Rot und Violett, und den Kombinationen aus diesen Farben, gibt es auch noch so genannte Farbwechsel – Saphire. Diese Saphire erscheinen in einer Grundfarbe, wechseln aber dann bei entsprechend verändertem Lichteinfall die Farbe.

Eine andere Variante des Saphirs ist der Stern Saphir. Der, auf dem Edelstein zu sehende, Sterneffekt oder auch Asterismus genannt, entsteht durch parallel zueinander verlaufende Einschlüsse in Nadelform. Diese erwecken den Anschein, auf der Oberfläche des Saphirs wäre ein Stern zu sehen. Verstärkt werden kann diese Ansicht durch einen entsprechenden Schliff.

Verschiedene Schmuckstücke mit Saphiren

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