Kirchliche Trauung

Kirchliche Trauung

Die verschiedenen Konfessionen

Die katholische Trauung

Gehören Braut und Bräutigam bei der katholischen Konfession an ist di eHochzeit kein Problem. Gehört einer der beiden einem anderen Glaub an, wird es komplizierter kirchlich zu heiraten. In der Regel verlangt die katholische Kirche das Einhalten spezieller Vorgaben:

  • Die Kinder müssen im katholischen Glauben erzogen werden.

  • Der andersgläubige Teil ist dazu verpflichtet, dass er die Ehe als unauflösbar bezeichnet.

Die evangelische Trauung

Beim evangelischen Glauben sieht das wiederum anders aus. Der Pfarrer hat hier kein Problem auch gemischt konfessionelle Ehepaare miteinander zu verheiraten. Und das ohne Wenn und Aber. Die einzige Grundvoraussetzung für die Hochzeit gemischt konfessioneller Paare in einer evangelischen Kirche ist nur, dass der katholisch gläubige Partner eine schriftliche Genehmigung seiner Kirch erhält. Dieser bekommt er bei dem Pfarramt seiner Kirche.

Die Ökumenische Trauung

Wer weder evangelisch noch katholisch heirate möchte, hat die Möglichkeit eine ökumenische Trauung zu feiern. Hierbei wird die Hochzeit von den Pfarrern beider Glaubensrichtungen gestaltet. In der Regel übernimmt der Pfarrer die Entscheiderrolle, in dessen die Hochzeit gefeiert wird.

Kirchlich Heiraten – zu welchen Problemen kann es kommen?

In der katholischen Kirche gilt, dass nur einmal das Ja-Wort in der Kirche gegeben werde kann. Wer also schon einmal verheiratet war, muss wohl oder übel auf eine kirchliche Hochzeit verzichten. Ausnahme hierbei ist, für den Fall, dass die vorherige Ehe von einem kirchlichen Gremium für ungültig erklärt wurde. Der evangelische Pfarrer hat zu diesem Thema eine relaxtere Einstellung. War man vorher nur standesamtlich verheiratet, war das ebenfalls kein Problem.

  • In Augen der evangelischen Kirche gilt natürlich auch das Prinzip der unauflöslichen Ehe, dennoch hat der Pfarrer deutlich mehr Spielraum für seine Entscheidung. Nach Absprache mit seinem Dekanat kann er selber überlegen, ob er einer Hochzeit schon mal verheirateter Heiratskandidaten zustimmt oder auch nicht.

  • Ebenfalls Probleme bei einer kirchlichen Hochzeit kann es gebe, wenn einer der beiden Partner weder konfirmiert, gefirmt oder getauft wurde. Will man unbedingt kirchlich heiraten, wird man sich wohl nachträglich noch taufen lassen müssen.

  • Auch für Menschen, die keinem christlichen Glauben angehören, kann es schwierig werden in der Kirche zu heiraten.

Eine alternative Lösung stellt die sogenannte freie Trauung dar. Diese wird von einem freien Theologen durchgeführt. Hierbei haben Sie es in der Hand, wo Ihre Trauung stattfinden soll (Ort) oder wie Sie sich den Ablauf vorstellen. Trotzdem ist nicht ausgeschlossen, dass auch eine freie Trauung in einer Kirche stattfinden kann.