Härte


 
Schmuckstücke bestehen selten aus nur einem Material. Überwiegend handelt es sich um Legierungen. Für die Legierung wird einem weichen und teuren Edelmetall, andere, stabilisierende  Metalle beigemischt. Dies ist vor allem bei Gold und Silber angeraten. Für sogenannte Farbgoldlegierungen werden  Feingold, Feinsilber und Kupfer verwendet. In  Rotgoldlegierungen dagegen werden   Kupfer und Silber gemischt.

Immer öfter findet Palladium bei Legierungen Verwendung. Palladium ist selbst ein  Edelmetall und gehört zu den so genannten Platinen. Palladium ist ursprünglich silberweiß, ähnelt Platin sehr, ist aber härter. Nachdem die Verarbeitung von Nickel verboten wurde, ist nun Palladium der Spitzenreiter bei Weißgoldlegierungen um die Härte des Werkstoffes zu erhöhen.

Titan hat sich ebenfalls  in der Schmuckproduktion durchgesetzt. Ausschlaggebend war hier sicher die Härte im Vergleich mit der geringeren Dichte, also weniger Gewicht. Titan ist zudem beständig gegen Korrosion und Hitze und dabei noch antiallergen. Obwohl Schmuck aus Titan sehr leicht ist, ist er dennoch robust. Gerne wird Titan mit Gold, Palladium, Silber oder Platin legiert und bietet unzählige Kombinationsmöglichkeiten.  
Die Härte des Endproduktes hängt aber nicht nur von den Ausgangsmaterialien ab, sondern auch die Herstellungsverfahren sind ausschlaggebend. Eine solche Möglichkeit ist z.B. das sogenannte Verdichten. Dies geschieht durch unterschiedliche Verfahren, die von Hersteller zu Hersteller variieren.  Diese Verfahren sind zwar überwiegend mit einem hohen Aufwand  verbunden, jedoch verbessert es die Qualität so, dass sich dieser wieder relativiert.
Im Falle der preisgünstigen, einfachen Schmuckstückes kommt es häufig vor, dass diese überhaupt nicht gehärtet oder verdichtet sind. Vor allen Dingen Ware, die im Ausland gefertigt wurde ist üblicherweise lediglich gegossen. Vom Kauf dieser Produkte kann man nur abraten, denn Sie würden nicht lange Freude daran haben und der günstige Preis relativiert sich nicht. Wir geben ihnen eine Garantie, dass die Rohlinge mit denen wir arbeiten aus deutscher Produktion stammen und  hoch verdichtet  und gehärtet sind.
Gerade bei Ringen und hier vor allem bei Trauringen,  sollte hier nicht gespart werden. Ein solches Schmuckstück soll ja in der Regel ein Leben lang halten.
Die Härte bei Edelsteinen wird anhand einer Skala – der Härte nach Mohs – festgelegt. Der Diamant ist auf dieser Skala die 10 also, das härteste bekannte Material auf der Welt.