Gebrauchsspuren

Die Widerstandsfähigkeit der Ringe im Alltag


 

Auch wenn man noch so sorgsam mit seinem Ehe- oder Verlobungsring umgeht, den ersten Kratzer kann man wohl nicht vermeiden. Ähnlich, wie das Leben eine Ehe prägt, hat der Alltag auch auf einem Ring Einfluss.

Jeder noch so hochwertige Ring bekommt früher oder später Gebrauchsspuren, denn die Hand mit dem Ring muss Türen öffnen, Treppengeländer berühren oder muss auch den Belastungen bei Garten- oder Büroarbeit standhalten. Unabhängig, wie die Oberfläche des Rings bearbeitet wurde, ob matt oder gar poliert, nach einigen Wochen oder gar Monaten lässt sich bestimmt kein Unterschied mehr feststellen. Nach dem Tag der Trauung werden Tag für Tag neue Spuren an den Ringen hinterlassen. Unabhängig, ob es sich hierbei einen Ring aus Edelstahl, Titan oder Gold handelt. Auch wenn Edelstahl oder Titan eine wesentlich höhere Härte haben, wird es dennoch zu einem Kratzer kommen und wenn auch nicht so tief.

Titan- und Stahl Eheringe und Gebrauchsspuren

Im Gegensatz zu anderen Legierungen gibt es bei Stahl- und Titan-Eheringen den Vorteil, dass diese aufgearbeitet werden können. Polieren oder Mattieren kann genauso durchgeführt, wie dass auch nicht so tiefe Kratzer wieder entfernt werden können. Auch Weißgold- oder Gelbgoldringe können aufgearbeitet werden, allerdings nur begrenzt, da dabei das Material abgetragen wird. Metalle, die der Platingruppe (Palladium oder Platin) angehören bilden hier eine Ausnahme, da deren Abrief fast verlustfrei ist. Daher kann die Oberfläche von Ringen aus diesem Material fast wieder in ihrem alten Zustand zurückversetzt werden. Einzig und Alleine der Diamant eines Ringes wird keine Gebrauchsspuren erleiden, da dieser Edelstein einen Härtegrad von 10 besitzt.