Berggold


 

Was ist das?

Berggold betrifft nicht die Art des Goldes, sondern den Fundort des gelben Edelmetalls. Berggold ist praktisch gesehen der Oberbegriff für alle primären Goldvorkommen. Darunter fällt z. B. nicht das Goldwaschen in einem Fluss, da es sich hierbei um eine sekundäre Lagerstätte handelt.

Berggold – die Eigenschaften

Die Entstehung von Berggold ist hydrothermal. Das bedeutet, dass die Flüssigkeit, in der das gelbe Edelmetall enthalten ist, sich mit Geröll vermischt. Nach einer gewissen Zeit kristallisieren sich die enthaltenen Mineralien heraus. In der Regel passiert dieser Vorgang in gangförmigen Bereichen, wie zum Beispiel in Quarzgängen. Berggold wird daher in der Regel in Küstenregionen und Gebirgen gefunden. Bedeutendste Abbaugebiete von Berggold befinden sich in Mexiko, Rumänien, Kalifornien.

Berggoldabbau – Allgemeinwissen

Im Gestein kommt Berggold nur sehr fein verteilt vor. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass eine Tonne Gestein nur maximal 25 g Feingold enthält. In der Regel sogar weniger. Kann pro Tonne weniger als 2, 5 g gefördert werden, wird der Goldabbau unrentabel. Problematisch bei der Berggold-Gewinnung ist zudem, dass es beim Abbau zu sehr hohen Temperaturen kommt. Nur in der südafrikanischen Mine Western Deep Levels ist das anders, da hier die Temperaturen maximal auf 50 Grad Celsius steigen. Dadurch wird die Mine zu etwas Besonderem.